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Das Wochenbett zu genießen ist in unserer Gesellschaft manchmal schwer. Dabei ist es eine ganz besondere Zeit und quasi das vierte Trimester deiner Schwangerschaft.

In meinen Kursen und Coachings sprechen wir deshalb auch nach der Geburt noch einmal miteinander.

Diese magische und wichtige Zeit wird oft vernachlässigt oder sehr romantisiert, ist in der Realität aber oft voller Stress und Druck. Viele Männer müssen schnell wieder arbeiten und auch die frisch gebackenen Mamas haben äußeren oder inneren Druck wie schnell sie wieder voll Leistungsfähig sein muss.

Deshalb habe ich hier in diesem Türchen ein paar Tipps für dein Wochenbett.

Du und dein Baby 

Wie möchtest du deinen Besuch im Wochenbett gestalten?  

Wer soll dich besuchen? wer nicht? 

Schon in der Klink? erst Zuhause? 

Verständlicherweise sind deine Freunde und verwandte ganz neugierig auf dein Baby und manchmal kann das ziemlich überfordern.
Überlege dir deshalb am besten schon im Vorfeld wie du es mit dem Besuch handhaben willst. 

Wenn du im Vorfeld schon andeutest, dass ihr nach der Geburt erstmal als Familie ankommen wollt, fällt es dir nach der Geburt leichter das auch einzufordern.  

Auf der anderen Seite kannst du deine Meinung leicht ändern und Besuch einladen, wenn dir danach ist.
So kannst du dir leichter alle Optionen offen halten und ganz nach deinem Gefühl entscheiden, ohne Angst zu haben, dass du jemandem vor den Kopf stößt. 

In meinem Coaching hat das Wochenbett und vor allem das einstehen für die eigenen Bedürfnisse einen großen Stellenwert. Wenn du dabei Unterstützung möchtest dann schreibe mir einfach eine Email und ich melde mich bei dir 🙂 

Der Papierkram 

Suche dir am besten schon vorab alle wichtigen Dokumente zusammen und fülle sie so weit wie möglich aus. Oft fehlt nach der Geburt dann nur noch die Steuernummer deines Babys und das Geburtsdatum. 

So musst du dich nicht erst nach der Geburt darum kümmern. In den meisten Fällen werden dir die nötigen Formulare beim Jugendamt und im Rathaus ausgehändigt.

Lass dich versorgen 

Im Wochenbett bist du die Person, die sich hauptsächlich um dein Baby kümmern wird.

Sorge dafür, dass auch für dich gesorgt wird. Vielleicht kann dein Partner Elternzeit nehmen.

Hilfreich ist es auch, wenn dein Partner Unterstützung von Freunden und Verwandten bekommt. Früher hatte man auch ein ganzes Dorf, dass sich um die frisch gebackene Familie gekümmert hat.

Vorkochen

Ich fand es super praktisch Essen fürs Wochenbett vorzubereiten. Ich habe weniger komplette Gerichte vorgekocht, sondern mit Gemüse geschält und portionsweise eingefroren. So hatten wir immer schnell und einfach gekocht ohne vorher frisches Gemüse einkaufen zu müssen oder etwas zu schälen und schneiden.
Auch Stillkugeln oder andere Energiequellen wie Energieriegel können schnell und im Voraus vorbereitet werden.

Die Nachsorge

Eine Hebamme, die dich im Wochenbett zuhause besucht ist, Gold wert. So musst du nicht aus dem Haus, wenn du nicht möchtest.

Sie kommt zu dir nach Hause und schaut, ob sich dein Baby gut entwickelt und ob sich deine Gebärmutter gut zurückgebildet hat.
Manche Hebammen haben auch Zusatz Qualifikationen wie Trage– oder Stillberatung und können dich bei diesen Themen unterstützen.

Wichtige Nummern

Such dir am besten wichtige Nummern schon im Vorfeld heraus. Ich hatte mir folgende Nummern notiert:
Meine Hebamme
Meine Frauenärztin
Meine Stillberaterin
meine Trageberaterin
Giftnotrufzentrale
Embryotox

Kein Stress

Der wichtigste Tipp den ich habe: Nimm dein Stress und Druck heraus. Entspann dich in diese neue Situation hinein. Sorge gut für dich und dein Baby und sei dir sicher, dass du gerade die beste Mama für dein Kind bist, die du sein kannst.

Du musst gerade keine perfekte Hausfrau sein und du musst dich auch nicht extra für die Hebamme zurechtmachen oder deinen Besuch bewirten. Lass dich versorgen und komm gemeinsam mit deinem Baby erstmal an.

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